Die aktuelle Kolumne von Petra Wallner erscheint im Dachau Kurier.

Bei Therapiegesprächen zeigt sich oft: »Die wenigsten Menschen wissen was Sie wollen. Die meisten können aber aufzählen, was Sie nicht wollen«. Dies betrifft nicht nur Jugendliche, sondern auch erwachsene Menschen, die eventuell an einem Scheideweg des Lebens stehen. Ruhestand, Auszug der Kinder, Scheidung, Umzug, Jobverlust können solche Situationen sein. Schulwissen, Allgemeinbildung, Zertifikate – die Fähigkeiten eines Menschen umfassen viel mehr als das! Wie aber kann man Fähigkeiten, Fertigkeiten, Stärken und persönliche Neigungen ermitteln? Unterstützung und Orientierungshilfe kann ein spezielles, persönliches Arbeitsbuch geben, der sogenannte »ProfilPass«. Dieser dient der systematischen Ermittlung individueller Kompetenzen, die während der Erwerbstätigkeit, der Schule, dem Ehrenamt, in der Freizeit und auch in der Familie erworben wurden. Mit dem »ProfilPass« wird unter Anleitung eines ausgebildeten, zertifizierten »ProfilPass- Beraters« festgestellt: Was kann ich? Was will ich? Welche Schritte muss ich tun? Die Teilnehmer entscheiden, ob sie mit jemandem über die Erfahrung sprechen möchten und ob Ergebnisse gezeigt werden. Mit dieser Methode setzen sich die Teilnehmer mit dem eigenen Tun und Handeln auseinander, können aktuelle Pläne und Wünsche verknüpfen, konkretisieren und nächste Schritte planen.

Quelle: Kurier Dachau

…ist ein Name, über den man zwangsläufig stolpert, wenn man sich mit Ernährung beschäftigt. Sie wurde vor allem durch ihre Forschungsergebnisse bei der Wirkung von gesunden und schädlichen Fetten bekannt. Bereits in den 1950-Jahren wurde die Öl- Eiweiß-Kost entwickelt und Dr. J. v. Budwig war damit ihrer Zeit weit voraus. Die Öl-Eiweiß-Kost kann und sollte in die tägliche Nahrungsaufnahme integriert werden. Sie eignet sich nicht nur zur Vorbeugung von Krankheiten. Bei der originalen Dr. Budwig Quark-Leinöl-Creme werden 100 Gramm Magerquark mit ein bis zwei Esslöffeln Frischmilch (Kuh, Schaf, Ziege) und 2 bis drei Esslöffeln Leinöl miteinander gut verrührt. Darüber gibt man zwei Esslöffel frischen Leinsamenschrot. Je nach Geschmack kann dies mit klein geschnittenem Obst, Nüssen, Fruchtmus… täglich neu variiert werden. Bei dieser Eiweiß-Öl-Creme entsteht eine Verbindung zwischen ungesättigten Fettsäuren und schwefelhaltigen Eiweißpartikeln, wodurch ein entgleister Zellstoffwechsel zur normalen Zellatmung zurückgebracht wird. Die Sauerstoffbindung an den roten Blutkörperchen wird gefördert, der ph-Wert verlagert sich in den basischen Bereich. Die Omega-3-Fettsäuren bei dieser Kostform wandeln sich in entzündungshemmende körpereigene Stoffe um und können somit Heilungsprozesse anregen. Durch die ausgewogene Versorgung mit Vitalstoffen und essentiellen Fettsäuren und durch die optimale Verwertung im Körper wird damit auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit gesteigert.

Quelle: Kurier Dachau

Meist liegt hier die »retentive Enokpresis « (wiederholtes Einkoten mit Stuhlverstopfung) vor. Ursache hierfür ist in 80 bis 95 Prozent chronische Verstopfung mit Stuhlretention (Stuhlverhalt). Begonnen hat ein Teufelskreis, meist ausgelöst durch eine Obstipation (Verstopfung) mit hartem Stuhlgang, der zu einer Überlauf-Enokpresis geführt hat. Große und harte Stuhlmassen im Mastdarm und unteren Dickdarm entleeren sich schmerzhaft durch den After (Anus). Aus Angst vor Schmerzen halten die Kinder den Kot zurück (Stuhlverhaltung), was wiederum zu einer Verschlimmerung der Verstopfung (Obstipation) führt. Ursache für Stuhlverhalt können aber auch Ekel oder Ängste (vor dem fallen lassen in den Abgrund) sein. Folge des Stuhlverhalt sind Ausdehnung und Erschlaffung der Darmwand, die zu Sensibilitätsverlust führen kann. Die Kinder verlieren das Gefühl dafür, ob der Darm voll ist und merken nicht mehr, dass der aufgestaute Kot von alleine nach außen geschoben wird. Erst wenn es »passiert« ist, merken und riechen es die Kinder …und natürlich auch alle Anderen.

Quelle: Kurier Dachau

Ursache für Jucken in den Augen, Brennen, Tränen oder auch Schmerzen sind nicht immer Allergien oder ein sich entwickelndes Gerstenkorn. Werden die Beschwerden trotz Augentropfen/salben nicht besser, hat man sich eventuell mit einer sogenannten »Keratokonjunktivitis epidemica « angesteckt. Diese »Augengrippe« ist eine durch Viren verursachte Entzündung von Bindehaut und Hornhaut. Beide Augen können betroffen sein. Meist beginnen die Symptome auf einer Seite und breiten sich dann auf das zweite Auge aus, auch grippeähnliche Beschwerden können auftreten. Die Erkrankung ist ab Eintreten der ersten Symptome hochansteckend und wird durch direkten Kontakt und indirekten Kontakt wie durch Handtücher, Türgriffe, Rolltreppen und so weiter übertragen. Ein Augenarztbesuch ist unerlässlich um die Diagnose zu sichern und um eine bakterielle Infektion zu vermeiden. An Wochenenden und Feiertagen heißt dies im Raum Dachau bitte die Augenkliniken in München aufzusuchen. In der Regel werden antibiotischen Augentropfen und Tränenersatzmittel verordnet. Vermeiden Sie körperlichen Kontakt mit anderen Personen, das heißt Kinder dürfen mindestens eine Woche nicht in die Schule, Erwachsene nicht zur Arbeit gehen. Zu Hause sollten Sie auf getrennte Handtücherbenutzung und die Benutzung eines gegen Adenoviren wirksames Händedesinfektionsmittel achten.

Quelle: Kurier Dachau

Naturfachkosmetische Behandlungen und Wohlfühl-Treatments ab März Die meisten Menschen machen sich meist keine Gedanken über ihre menschliche Hülle – die Haut. Erst wenn Probleme wie Juckreiz, Ausschläge, Falten, Altersflecken oder im schlimmsten Fall Verletzungen auftreten wird einem das Organ schmerzlich bewußt. Mit rund 1,8 Quadratmeter Fläche und ungefähr 3,5 bis zehn Kilogramm Gewicht besteht die Haut aus verschiedenen Schichten mit vielfältige Funktionen. Talgdrüsen, Haardrüsen, Schweißdrüsen, Duftdrüsen, Nervenenden, Thermo- und Berührungsrezeptoren dienen zum Schutz, zur Entgiftung und sind zuständig für die Interaktion mit der Umwelt. Hautzellen werden rund alle vier bis sechs Wochen erneuert – je älter man wird, umso langsamer verläuft dieser Erneuerungsprozess. Jede Form von Mangel- oder Fehlernährung, einseitige Essgewohnheiten, eine gestörte Verdauung, Vitaminmangel oder Mineralstoffmangel lassen sich am Hautbild, an den Haaren und Fingernägeln, die sogenannten Hautanhangsgebilde, erkennen. Ebenso Nikotinkonsum, übermäßiger Alkoholkonsum und ein zu viel an Sonnenstrahlen. Über die Blutgefäße werden Fett, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe allen Schichten der menschlichen Hülle zugeführt. Umso wichtiger ist eine abwechslungsreiche, gesunde und ausgewogene Ernährung auch für diesen Teil des Körpers. Aber nicht nur alles, was ich esse und trinke sollte kritisch betrachtet werden. Auch Kosmetik und kosmetische Produkte sollten sehr bewusst ausgewählt und verwendet werden, um keine hormonell wirksamen, krebsverdächtigen oder allergieaus-lösenden Stoffe auf die Haut aufzutragen. Hilfreich für den Verbraucher können zum Beispiel kostenlose APPs wie »Codecheck« und »ToxFox« oder aber auch kostenpflichtige Internetportale wie beispielsweise »www.cosmeticanalysis.com« sein. »In den Räumen der Naturheilpraxis finden Sie ab März naturfachkosmetische Behandlungen und Wohlfühl-Treatments mit zertifizierter Naturkosmetik«, verspricht Petra Wallner von der Naturheilpraxis Wallner in Hebertshausen.

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Quelle: Kurier Dachau

© Petra und Manfred Wallner